VORSCHRIFTEN

 

A - Allgemein

Alle teilnehmenden Einheiten sind verpflichtet, eine Haftpflichtversicherung abzuschliessen.

Es dürfen keine Feuerwerkskörper abgefeuert werden.

Das Spritzen von Flüssigkeiten, Werfen von harten Gegenständen sowie die Verwendung von Spreu, Federn und dergleichen ist untersagt. Gemischtfarbige Räpplisäcke sind verboten.

Das FKR lehnt jede Haftung für allfällig entstandene Schäden (z.B. bei Unfällen) am Umzug ab. Bei Schaden fällen sind die betreffenden Verursacher direkt zu belangen. Auch nach der Strassenöffnung sind die aktiven Fasnächtler für ihre Sicherheit selbst besorgt.

Während dem Umzug ist keine Pause geplant. Wenn trotzdem eine Pause nötig ist, bitte nur kurz und ohne die anderen Teilnehmer auf der Route zu stören

Der Abfall wird in den dafür bereitgestellten Mulden entsorgt.

Es ist verboten Alkohol an Minderjährige abzugeben, sowie ohne Wirtschafts- / Gelegenheitswirtschaftspatent Alkohol zu verkaufen. Das Patent muss direkt bei der Gemeinde Reinach gestellt werden und wird auch nur von der Gemeinde Reinach erteilt.

Den Anweisungen der Ordnungskräfte und des Komitees ist Folge zu leisten.

 

B - Guggenmusik / Clique

Der Abstand zwischen zwei spielenden Vereinen soll so gross sein, dass sich der vordere Verein nicht gestört fühlt.

Der ganze Umzug und der Auftritt am offiziellen Guggenkonzert soll mit der Larve auf dem Kopf absolviert werden. Vereinen ohne Larve kann durch das FKR eine Sonderbewilligung für einen Auftritt oder Umzug ohne Larve erteilt werden.

Während des Umzuges sind Platzkonzerte auf oder neben der Route verboten.

Die Guggenmusiken sind dazu angehalten, dass Auftritte und „Ständeli“ anderer Vereine nicht gestört werden.

 

 

C - Waagen am Umzug

Grundsätzlich dürfen alle Fahrzeuge am Umzug teilnehmen, ob von Hand gezogen oder mit kleinen Motoren ausgerüstet.

Fahrzeuge, die für den Strassenverkehr zugelassen sind, dürfen auch so auf der Route gefahren werden.

Die Fahrzeuglenker müssen im Besitz des entsprechenden Führerscheins sein.

Fahrzeuge die NICHT für den Strassenverkehr zugelassen sind, müssen auf zugelassenen Anhängern oder mit einer Bewilligung durch die Motorfahrzeugkontrolle oder Kantonspolizei in die Route gefahren werden.

Das Transportieren von Umzugsteilnehmern ist nur auf der Route gestattet.

Auf den Wagen ist das Tragen der Larve während des Umzuges obligatorisch. Die Fahrer oder die Kutscher tragen eine zweckmässige Maskierung/Verkleidung. Kinder (bis Schulalter) sind davon ausgenommen.

Es ist selbstverständlich, dass die Fahrer keinen Alkohol trinken.

Traktoren und Zugfahrzeuge dürfen die Route mit nur einem Anhänger befahren.

Der offene Abstand zwischen Zugfahrzeug und Anhänger ist mit einer flexiblen, gut sichtbaren Beschränkung zu schliessen.

 

Der Zwischenraum (Traktor-Anhänger) darf nicht von den Zuschauern erreicht werden.

Zugfahrzeuge und Anhänger, insbesondere deren freistehende Räder müssen vollständig eingeschalt sein.

Die Distanz zwischen Verschalung und Boden beträgt maximal 25cm.

Freie Räder sind verboten und haben den sofortigen Ausschluss vom Umzug zur Folge.

Die maximale Wagenhöhe beträgt 4.00m ab Strassenhöhe.

Die Maximalbreite beträgt 3.00m.

Mit Personen besetzte Plattformen sind bis zu einer Höhe von 2.20m zugelassen.

Da über der Route Hochspannungsleitungen für das Tram hängen, ist diese Vorschrift lebenswichtig.

Missachtung der oben erwähnten Vorschriften hat einen sofortigen Ausschluss von der Fasnacht zur Folge.

 

Siehe hierzu auch die speziellen Wagenvorschriften mit Skizzen

 

D - Waagen nach dem Umzug

Die Hauptstrasse bleibt nach dem Umzug im Bereich Birsigtalstrasse bis zum Kreisel (BLKB) bis in die Nacht 24:00 Uhr für den Individualverkehr und Tram/Bus gesperrt. Die Waagen dürfen nur auf dem zugeteiltem Platz abgestellt werden.

 

D1 - Wagen

Die Wagen werden nach dem Umzug auf der Hauptstrasse ausgestellt. Die Durchfahrt für die Rettungsdienste und andere Umzugsteilnehmer ist jederzeit zu gewährleisten.

Die aufgestellten Wagen dürfen das Guggenkonzert nicht stören, resp. dem Publikum die Sicht nicht versperren. Somit ist der Bereich vor dem Gemeindehaus gesperrt für Wagen.

Die Wagen müssen einen Abstand von 20 Meter zum nächsten Wagen einhalten. Das FKR wird allen Wagen die am Abendprogramm teilnehmen einen Platz zuweisen.

Diese Platzzuweisung ist einzuhalten.

Um 24:00 Uhr müssen die Hauptstrasse und die Trottoirs für die Putzequipen geräumt werden.

Sondergenehmigungen sind bei der Gemeinde einzuholen und an der Fasnacht sichtbar am Wagen zu montieren.

 

D2 - Guggenmusiken:

Auch Abends/Nachts soll mit der Larve marschiert werden (ausgenommen die Vereine ohne Larve/Masken, siehe B-3)

Konzerte und Marschmusik bitte nur innerhalb des Dorfkernes, die Anwohner in den Randgebieten danken.

Für Instrumente und Ähnliches wird nicht gehaftet.

 

D3 - Musik (elektronische):

Während des Umzuges darf die Musik nur innerhalb eines Festzeltes hörbar sein. Auf den fahrenden Waagen darf während der Fahrt keine Musik abgespielt werden (ausgenommen Sujetbezogene Geräusche).

An der Wagenvernissage darf die Musik auf der Strasse mit max. 85db hörbar sein.

Wenn eine Guggenmusik einen Auftritt spielt oder vorbeimarschiert, ist die Musik auf Zimmerlautstärke zu reduzieren oder zu stoppen.

Bei Bar oder Discobetrieb ist darauf zu achten, dass der Wagen geschlossen und die Musik nur innerhalb zu hören ist.

 

D4 - Getränke:

Während des Umzuges dürfen keine alkoholischen Getränke verteilt werden.

Getränke dürfen nach dem Umzug nur mit Bewilligung (Patent) verkauft werden.

Alkoholkontrolle bei Minderjährigen ist Pflicht der Wagencrew / Vereinsmitglieder / Schissdräckzügli‘s

Wird dies nicht eingehalten, kann der Wagen / Verein / Stand sofort von der Reinacher Fasnacht ausgeschlossen werden.

 

Zuwiderhandlung haben zur Folge:

- Sofortiger Ausschluss vom Fasnachtsumzug

- Polizeiliche Anzeige

- Sperrung für die nächsten 3 Jahre